Was kann ich tun?
Sie sind nicht alleine
Ihr Kind wird sein Problem mit großer Wahrscheinlichkeit früher oder später überwinden. Es gibt zwar keine vorgeschriebene Behandlungsmethode, jedoch verschiedene Möglichkeiten, die Ihnen und Ihrem Kind helfen können, die Sache in den Griff zu bekommen. Natürlich ist jedes Kind anders und Ihr Arzt kann Ihnen dabei helfen zu bestimmen, welches die beste Vorgehensweise bei Ihrem Kind ist. Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Möglichkeiten vorstellen.
DryNites®
Ihr Kind kann DryNites® Pyjama Unterhosen in Kombination mit jeder der nachfolgenden Möglichkeiten verwenden. Mit DryNites® kommt Ihr Kind sauber, trocken und zuversichtlich durch die Nacht. DryNites® Pyjama Unterhosen sind speziell für Kinder gedacht. Sie sind mit mädchen- bzw. jungentypischen Motiven bedruckt und können diskret unter dem Schlafanzug getragen werden. Siehe DryNites®.
Motivationstherapie
Wenn Ihr Kind unter Bettnässen leidet, ist es vor allem wichtig, dieses Problem nicht zu ignorieren und so das emotionale Wohlergehen Ihres Kinder ausser Acht zu lassen. Ein Kalender, in dem die Erfolge (d.h. trockenen Nächte) des Kindes dokumentiert werden, kann eine sehr große Motivation darstellen. Belohnungen können ebenfalls sehr motivierend wirken, sobald sich bei Ihrem Kind die ersten Erfolge einstellen. Ein gutes Beispiel für einen Fortschritts-Kalender für ein solches Belohnungssystem können Sie von unserer Website herunterladen. Das Belohnungssystem kann auch so umgesetzt werden, dass Sie Ihr Kind belohnen, wenn es vor dem Zu-Bett-Gehen auf die Toilette geht. Siehe Hilfsmittel.
Kind aufs Klo setzen
Viele Eltern setzen Ihr Kind im Schlaf noch einmal aufs Klo, bevor sie selber zu Bett gehen. Da das Kind jedoch schläft, kann es sich am nächsten Morgen nicht daran erinnern. Dadurch kann das nächtliche Einnässen sogar noch verstärkt werden, und genau das will das Kind auf keinen Fall. Wenn Sie Ihr Kind bevor Sie selber zu Bett gehen noch einmal aufs Klo setzen wollen, sollten Sie es richtig aufwecken und selber zur Toilette gehen lassen. So nimmt es das Urinieren und den Sinn des Vorgangs bewusst wahr.
Alarmgeräte
Es gibt verschiedene Alarmgeräte auf dem Markt, die ein lautes Klingelgeräusch erklingen lassen, sobald sie feucht werden. Das Kind wird durch den Alarm geweckt und daran erinnert, dass es Zeit ist, aufs Klo zu gehen. Letztendlich wird das Kind so lernen, auf eine volle Blase während des Schlafs entsprechend zu reagieren und von selber aufzuwachen. Es gibt zwei Arten von Alarmgeräten: Klingelmatten, bei denen sich der alarmauslösende Sensor in der Matte befindet, auf der das Kind liegt, und Klingelhosen, bei denen sich der Sensor in der Unterwäsche befindet.
Blasentraining
Beim Blasentraining übt das Kind am Tag, den Harndrang so lange wie möglich zurückzuhalten, um so die Kapazität der Blase zu steigern. Ärzte empfehlen darüber hinaus ein so genanntes Sphinktertraining (Sphinkter = Schliessmuskel, in diesem Fall der Blase), bei dem Kinder üben sollen, das Wasserlassen ein- oder mehrmals willentlich zu stoppen.
Medikamentöse Behandlung
In schwereren Fällen wird Ihr Arzt unter Umständen eine medikamentäse Behandlung empfehlen, beispielsweise mit Desmopressin (auf Rezept in Tablettenform oder als Nasenspray erhältlich), das die Harnbildung in der Nacht verringert.
Die Inhalte auf dieser Website dienen ausschließlich Informationszwecken und und ersetzen keinesfalls eine persönliche ärztliche Beratung oder medizinische Behandlung. Wenden Sie sich für eine ärztliche Beratung oder Behandlung Ihres Kindes bitte an einen Facharzt.